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Mrs. E-Necker blogt: Alexa und ich ….

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Alexa und ich ….

So, was soll ich sagen… Wir haben eine neue Frau im Hause. Alexa ist ihr Name, sie ist groß und schlank und eine leuchtende Erscheinung – und sie kann sehr viel reden.

 

Nun ja Spaß beiseite: Seit einigen Wochen bereichert also ein weiteres Gerät unser Smart Home. Alexa von Amazon ist bei uns zu Hause eingezogen und wir sind eifrig am Testen und Kennenlernen der Funktionen.

 

Tja was halte ich von der „weiblichen Konkurrenz“ bei uns daheim?

Anfangs war es recht unterhaltsam Alexa diverse Fragen zu stellen. Das Wetter, die Verkehrslage usw. all das hat sie uns gut rückgemeldet. Bald jedoch stieß sie an ihre Grenzen und es kam als Rückmeldung, „Entschuldigung, auf diese Frage habe ich leider keine Antwort“.

 

Betreffend der Lichtsteuerung habe ich zur diesem Zeitpunkt noch keine näheren Informationen, da für die Lichtsteuerung Lampen eines bestimmten Herstellers benötigt werden und ich nicht bereit bin, all meine Lampen auszutauschen.

 

Wir haben allerdings Alexa mit KNX gekoppelt um die restliche Smart Home Steuerung zu testen. Auch wenn ich Alexa beim Verlassen des Hauses bitten kann das Licht auszuschalten, finde ich es einfacher und schneller den „Zentral-Aus“ Schalter zu betätigen anstatt zu sagen „Alexa, starte Szene „Verlasse das Haus!“ Zumal hierfür, im Vorraum ein Amazon Echo benötigt wird, da Alexa bei uns im Wohnzimmer ihre Bleibe gefunden hat.

 

Was haben wir noch getestet? Sehr gut funktioniert das Abspielen von Musik. Jegliche Art von Musik hat sie in ihrem Repertoire und sie merkt sich auch die Vorlieben der User, so dass sie automatisch einen passenden Sender sucht. Sehr praktisch ist hierbei, dass Alexa mit unserem Sonos System verbunden werden kann.

 

Was auch auffällt – viele Sachen versteht sie falsch. Dies umgeht Alexa aber taktisch sehr gut, indem sie auf das Amazon-Sortiment zugreift und den Anwender vorschlägt Bestellung durchzuführen. Auf Dauer doch etwas nervend, wenn man z.B. nach dem Weg ins Krankenhaus fragt und Alexa stattdessen ein Buch mit dem Titel Krankenhaus von Amazon vorschlägt und darüber einen langen Monolog hält. Antwortet man auf die Frage „soll ich den Artikel für dich bestellen“ mit „nein“, hört Alexa nicht auf zu reden und schlägt weitere Artikel vor… bis man ein genervtes „Alexa aus“ in den Raum wirft.

 

„Alexa aus“ ist sowieso mein Lieblingssatz – darauf hört sie ganz schnell – irgendwie habe ich aber das Gefühl sie nimmt es mir übel. Des Öfteren ignoriert sie nämlich meine Aufforderungen…

 

Man kann auch Skills aktivieren, am besten via Alexa-App. Dies funktioniert ganz gut, allerdings muss man Alexa auch immer den Skill nennen, auf den sie zugreifen soll. Etwas mühsam ist dann, bei der Anzahl an Skills den Überblick zu behalten.

 

Ganz warm werde ich nicht mit ihr, zumal irgendwie immer der etwas bittere Beigeschmack bleibt, dass hier jemand permanent zuhört… irgendwie fühle ich mich mit Alexa wie bei George Orwells „1984“.

 

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